Vortrag Dt. Stiftung Denkmalschutz - 18:00 Uhr

Freitag, 3. Juli 2026

Die Erinnerung an Bonn als Bundeshauptstadt ist immer noch dominiert von der vermeintlichen Heimeligkeit ("Bundesdorf") und dem angeblich geringen baukulturellen Wert der bis in die 90er Jahre im Bonner Stadtteil Gronau entstandenen Architektur (damit sei "kein Staat zu machen"). 

Der auch dank des Denkmalschutzes noch vorhandene Baubestand erweist sich jedoch mit der Zeit immer wieder als ein Ausgangspunkt für neue Perspektiven. Mit dem Blick der 2020er Jahre repräsentieren Kanzleramt, "Bundesbüdchen" und andere Bauten im Viertel nun unter Umständen Entwicklungen und Wertvorstellungen, die von den Zeitgenossen so noch nicht überblickt werden konnten. Auch die Möglichkeiten, um historisch geprägte Areale noch mehr als bisher in die Stadtgesellschaft zu integrieren und zusätzliche Anlaufstellen für Besucher zu schaffen, sind noch nicht ausgeschöpft. 

Der Eintritt ist frei. Um Spenden für die Arbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wird gebeten. 

Im Anschluss an den Vortrag ist das Restaurants Leo's Bistro geöffnet und das Team freut sich auf Ihren Besuch sowie eine Reservierung im Vorfeld. 

Weitere Informationen und Kartenverkauf unter: www.denkmalschutz.de

Bildrechte: Deutsche Stiftung Denkmalschutz