Netzwerk Ludwig van B. e.V. - 17:00 Uhr

Samstag, 17. Februar 2024

Die Gewinner des letzten KlassikSlam, Sarah Rölli (Sopran) und Anna Köbrich (Klavier) singen ung spielen Loblieder auf eine Minderheit, die im 19. Jahrhundert vor allem auf die anspruchsvolle Musikszene große Faszination ausübte. "Zigeuner" darf man sie nicht mehr nennen, weil das angeblich abwertend gemeint ist. Lieder von Brahms, Dvorak und Wolf und Opern von Verdi, Bizet und anderen beweisen das Gegenteil. In ihrer musikalischen Einkleidung durch Romantiker und "Verismo" sind sie - zugegeben - oft wild und gefährlich, aber die unglaubliche Kraft und Fröhlichkeit, der Schwung und die Leidenschaftlichkeit, die tänzerische Rasanz, das ungebundene Leben im Einklang mit der Natur, all das waren sehnsuchtsvolle Gegenbilder im Jahrhundert der Industrialisierung, der wissenschaftlichen Rationalität und der einengenden bürgerlichen Moralvorstellungen. Überprüfen Sie selbst, ob das alles nur Klischees sind oder die musikalische Aussagen nicht doch zutiefst bewegen und berühren.

"Zigeunerlieder und -melodien" von Brahms, Dvorak und Hugo Wolff, und - natürlich - Arien aus "Carmen" und der leichten Operettenmuse. 

Eintritt: 19,00 Euro. Für junge Menschen in Ausbildung bis 30 Jahre: 1,00 Euro. 

Reservierung erforderlich unter info@ludwigvanb.de

Weitere Informationen unter: www.ludwigvanB.de

Wir bedanken uns für die freundliche Koopertion mit dem Netzwerk Ludwig van B.